Lennart aus Münster, Kraftfahrt Schaden

Zwischen Schadenfällen und Studium

Ein junger Mann mit einem freundlichen Lächeln sitzt hinter einem Computerbildschirm. Im Hintergrund ist eine Pflanze sichtbar und eine andere Person scheint an einem Arbeitsplatz zu sein. Der Mann wirkt zufrieden und engagiert in einer Gesprächssituation.

Mein Weg bei der Provinzial

Ich dachte, Schäden zu managen, wäre vor allem routinierter Papierkram. Heute weiß ich: Kein Tag ist wie der andere. Mal arbeite ich mit Kanzleien an Regress­ansprüchen, dann wiederum untersuche ich mit Betrugs­abwehr­spezialisten komplexe Fälle. Genau diese Vielfältigkeit hat mich gepackt – und hält mich bei der Provinzial.

2017 habe ich hier meine Ausbildung begonnen, ohne zu wissen, wohin die Reise geht. Vertrags- und Schaden­bereiche, ein halbes Jahr im Außen­dienst. Ich habe schnell verstanden: Hier gibt es viele Möglichkeiten. Seit 2020 bin ich in der Schaden­abteilung, parallel studiere ich Wirtschafts­psychologie.

Was mich jeden Tag antreibt? Die Freiheit, meinen Job zu gestalten. Flexible Arbeits­zeiten, Homeoffice, ein Team, das zusammenhält, und Aufgaben, die mich fordern.

Mein Arbeitsalltag

Meine Hauptaufgabe ist die Regulierung von Kraftfahrtschäden. Das klingt erstmal technisch. Es ist aber, wie bei allen Schadensparten, unglaublich abwechslungsreich:
 

  • Schadenmeldungen aufnehmen und Sachverhalte prüfen – das ist der erste Schritt.
  • Zusammen mit Sachverständigen und Werkstätten ermittle ich die Schadenhöhe.
  • Dabei geht es viel um Kommunikation: mit Kund:innen, Rechtsanwält:innen und Behörden.
  • Ich prüfe den Versicherungsschutz, lege die Entschädigungshöhe entsprechend den Vertragsgrundlagen fest und steuere möglichst kosteneffizient externe Dienstleister:innen – immer mit Blick auf unsere Kund:innen und die Provinzial.
  • Außerdem muss ich betrügerische Forderungen erkennen und entsprechende Schritte einleiten.

Das Überraschendste an meinem Beruf ist die Vielfältigkeit der Aufgaben, auch abseits der eigentlichen Tätigkeit.

Meine Arbeit dient zuallererst unseren Kund:innen, den Geschädigten und allen weiteren Beteiligten eines Schadenfalls. Aber natürlich auch der Provinzial selbst. Genauso wichtig ist die Arbeit für mein Team. Es handelt sich nicht um einen One-Man-Job – gegenseitige Unterstützung ist notwendig, um zu funktionieren.

Ein Missverständnis möchte ich gerne aufklären:

„Die Versicherung zahlt doch eh nicht! Das höre ich öfter. Aber mal ehrlich: Wir sind keine Klinkenputzer und auch keine Verbrecher. Wer würde gerne für etwas bezahlen, was er nicht verursacht hat? Genau darum geht es bei uns. Wir können nicht alle Unglücksmomente des Alltags auf unseren Deckel schreiben. Aber wenn es darauf ankommt, sind wir für unsere Kund:innen da – und das ist der eigentliche Sinn meiner Arbeit. 

Die Versicherungsbranche ist speziell – und genau das macht sie spannend. Veränderung gehört hier zum Alltag. Digitalisierung, KI, Robotics: Gewohnte Prozesse ändern sich, und man muss sich ständig neuen Herausforderungen stellen. Für jeden, der nach Abwechslung sucht, ist das genau der richtige Ort.
 

  • Am meisten Spaß machen mir die Aufgaben an den verschiedenen Schnittstellen:
  • Zusammenarbeit mit Kanzleien und Dienstleistern
  • Austausch mit Betrugsabwehrspezialisten
  • Projekte und Workshops begleitendabei immer neue Menschen kennenlernen

Neben der regulären Schadenbearbeitung habe ich durch Sonderaufgaben echte Abwechslung im Alltag. Das bedeutet, ich bin nicht nur in der reinen Fallbearbeitung unterwegs, sondern übernehme auch außerordentliche Tätigkeiten. Diese Mischung macht den Unterschied.

Besonders schätze ich dabei die Freiheit, die ich genieße. Mobile Arbeitszeiten und Homeoffice sind hier fester Bestandteil des Berufsalltags. Und dann gibt es da noch eine aus meiner Sicht sehr gute Vergütung.

Eine der größten Herausforderungen: Im Alltag kommunizieren wir viel mit Kund:innen. Das können angenehme Gespräche sein, aber auch unangenehme. Hier gilt es, die Contenance zu bewahren und gemeinsam eine sachliche Lösung zu finden.

Erfolg hier heißt für mich, meine Entscheidungen so zu treffen, dass sie den Interessen aller Beteiligten bestmöglich gerecht werden.

Wir stehen für Zusammenhalt und gegenseitige Rücksichtnahme.

Ich habe über die Jahre viele Kolleg:innen kennengelernt, und mit einigen ist eine enge Freundschaft entstanden. Mit Freund:innen zu arbeiten, macht die Arbeit natürlich noch angenehmer. Mit manchen geht man in der Freizeit Padel spielen, mit anderen auf einen Survival-Trip, oder man fliegt gemeinsam in die Sonne.

Was ich am meisten schätze: blindes Vertrauen. Habe ich einen schlechten Tag oder brauche dringend Unterstützung, kann ich mich auf jede:n Einzelne:n verlassen.

Seit meiner Ausbildung habe ich hier ein Gefühl von Wertschätzung und Zusammenhalt erlebt. Bei der Provinzial hast du eine Identität und bist nicht austauschbar wie bei manch anderen Firmen. Vielleicht hat aber auch das gute Essen in der Kantine einen Einfluss gehabt.

Was ich außerdem besonders schätze: die Freiheiten, die stetige Weiterentwicklung, ein außerordentliches Gehalt und diverse andere Benefits, die heutzutage nicht selbstverständlich sind.

Die Provinzial setzt sich mit dem Verein Provinzialer helfen für Kinderkrebshilfe, Opfer von Katastrophen und Menschen mit Beeinträchtigung ein. Das zeigt: Hier geht es um mehr als nur Zahlen.

Mein typischer Arbeitstag:
 

  • Start: zwischen 6:30 und 9:00 Uhr – ob im Office oder Homeoffice, zuerst gibt's Kaffee
  • Überblick verschaffen: Termine & Postkasten checken
  • Arbeiten: Schadenfälle regulieren, mit Sachverständigen und Werkstätten Fragen klären, Kund:innen beraten. Dazwischen Kommunikation mit Anwält:innen oder Behörden, Prüfung von Versicherungsschutz und Entschädigungsleistungen. Je nach Tag kommen Sonderaufgaben dazu.
  • Mittagspause: in der hervorragenden Kantine mit anschließendem Spaziergang auf dem Gelände
  • Feierabend: dank Mobilzeit und mobilem Arbeiten flexibel

Neben deinen festen Terminen kannst du in deiner Arbeitsstruktur flexibler nicht sein. Durch Mobilzeit und Homeoffice gestaltest du deinen Tag. Freitags mal um 12 Uhr ins Wochenende gehen? Ist hier kein Problem.

Die Provinzial nimmt Rücksicht auf mein Privatleben und meine Bedürfnisse, wann immer dies möglich ist. Das macht den Unterschied.

Mein Arbeitsplatz

Zwei Personen sitzen an Schreibtischen in einem modernen Büro. Der vordere Mann arbeitet an einem Computer, während der andere auf ihn schaut. Im Hintergrund ist ein Schild mit der Aufschrift "Hundert PRO" zu sehen. Tageslicht strahlt durch große Fenster.
Zwei Männer stehen an einem Schreibtisch mit Monitoren in einem Büro. Der Mann rechts trägt Kopfhörer und zeigt auf den Bildschirm, während der andere ihm zuschaut. Im Hintergrund sind weitere Mitarbeiter an ihren Schreibtischen zu sehen. Größere Pflanzen schmücken den Raum.
Zwei Männer stehen vor einem Computerarbeitsplatz in einem modernen Büro. Sie schauen auf den Bildschirm, während sie miteinander sprechen. Der Raum hat große Fenster, die natürliches Licht hereinlassen. Im Hintergrund sind Büromöbel und eine Pflanze sichtbar.

Meine Tipps für Bewerber:innen

Zwei Männer gehen an einem Weg entlang, umgeben von Natur. Der erste Mann trägt einen schwarzen Pullover, während der zweite in einem langen, hellebraunen Mantel gekleidet ist. Im Hintergrund sind zwei weitere Männer zu sehen, die den Männern folgen.
  • Sei authentisch und zeige dich offen. Das ist überzeugender als jede perfekte Antwort.
  • Bereite dich vor und setze dich mit der Provinzial auseinander. Zeig, dass du weißt, worauf du dich einlässt.
  • Zeig dein Interesse an der Aufgabe. Das macht den Unterschied.

Und noch etwas: Nimm dir Zeit, Fragen zu stellen und zuzuhören. Vieles ergibt sich aus Erfahrung. Niemand erwartet, dass du alles sofort weißt, aber Offenheit und Neugier bringen dich sicher weiter.

Oder lerne weitere Jobwelten bei der Provinzial kennen!

Werdet Kolleg:innen

Lennarts Geschichte zeigt es: Schadenregulierung bedeutet nicht nur Papierkram. Es ist ein abwechslungsreiches Feld mit vielen Schnittstellen, Freiheiten und Entwicklungsmöglichkeiten.