Julia aus Münster, Firmenkunden

Jeden Tag gerne bei der Arbeit

Eine Frau mit Kopfhörern sitzt vor einem Computerbildschirm und arbeitet konzentriert. Im Hintergrund stehen zwei Personen an aufrechten Arbeitsplätzen mit weiteren Computern. Das Büro wirkt modern und hell, mit viel Tageslicht.

Mein Weg bei der Provinzial

Es gibt nicht diesen einen Moment, der mir gezeigt hat, dass ich im richtigen Job bin. Es ist ein grund­sätzliches Gefühl: Ich fahre morgens gerne zur Arbeit. Nach jedem Urlaub freue ich mich auf meine Kolleg:innen und habe Lust auf meine Aufgaben hier.

Nach der Schule habe ich erst einmal eine Berufs­ausbildung in einer Anwalts­kanzlei gemacht. Auch wenn ich im Ergebnis feststellen musste, dass dieser Beruf auf Dauer nichts für mich ist, hat mich diese Erfahrung sehr geprägt. Ich absolvierte deshalb dann mein Fachabitur und begab mich weiter auf die Suche nach einem interessanten, attraktiven Beruf für mich. Bei der Recherche im Internet bin ich dann zufällig auf eine Stellen­ausschreibung der Provinzial gestoßen. Und da sprach mich der Beruf als Versicherungs­kauffrau total an. 

Heute, elf Jahre später, bin ich Kunden­managerin in der Wohnungs- und Immobilien­wirtschaft. Ich kümmere mich um Wohngebäude­versicherungen für große Haus­verwalter und Wohnungs­unternehmen. Ich befinde mich beruflich genau dort, wo ich sein möchte. Mein Job macht mir viel Spaß und ermöglicht mir, all das zu tun, was mir gut liegt und mich erfüllt.

Mein Arbeitsalltag

Was mich nach über zwei Jahren im Kundenmanagement immer noch total begeistert? Dass der Job so vielfältig und spannend ist. Kein Tag gleicht dem anderen.

Meine Aufgaben umfassen:
 

  • Neukundenakquise: neue Gebäude bewerten, Risiken prüfen und kalkulieren, Preise ermitteln, Verhandlungen führen
  • Bestandsbetreuung: Bestände auswerten und steuern, Produktneuheiten verkaufen, bei schlecht verlaufenden Kundenverbindungen Maßnahmen treffen, um das Geschäft wieder auf den richtigen Weg zu bringen
  • Beratung und Unterstützung: unsere Provinzial-Geschäftsstellen in der Betreuung von Hausverwaltern und Wohnungsunternehmen beraten
  • Individuelle Lösungen finden: für unsere Agenturen, Makler und in einigen Fällen auch direkt für unsere Kunden.
  • Fachlich auf dem neuesten Stand bleiben: in Produktneuheiten einlesen, Marktveränderungen beobachten
  • Hospitationen durchführen: für potenzielle Bewerber:innen, Auszubildende und duale Studierende

Ein typisches Missverständnis über mein Berufsfeld möchte ich gerne aufklären: Ich sitze nicht den ganzen Tag nur im Büro und starre auf zwei Bildschirme. Ich kommuniziere, kalkuliere, berechne, lese Berichte und finde Lösungen. Auch kann ich bei Interesse mit Vertriebspartner:innen hinausfahren, Kund:innen persönlich kennenlernen oder Gebäude vor Ort besichtigen.

 

Die Aufgabe, die mir am meisten Spaß macht, ist die Neukunden­akquise. Dabei erkläre ich auf Augenhöhe, wie unsere Versicherung und unser System im Großkunden­bereich funktionieren. Ich mache mir ein Bild vom Versicherungs­bedarf und stelle dann Aus­wertungen und Berechnungen an, um einen Preis zu ermitteln. Wenn mein Angebot nachvollziehbar und preislich attraktiv ist, bekomme ich eine Zusage und freue mich auf eine wert­schätzende und spannende Zusammen­arbeit mit den neuen Kund:innen.

Worauf ich besonders stolz bin: die selbstständige Angebots­erstellung eines sieben­stelligen Beitrags­volumens inklusive Beratung des neuen Maklers. Ich erhielt Rücken­deckung und Unter­stützung von meiner Führungskraft, hatte aber die Möglichkeit, den Prozess in einem hohen Maß eigenständig durchzuführen.

In meinem Beruf bin ich nicht nur Beraterin. Ich bin Analystin, Lösungs­finderin und Schutzengel in einem. Die Kommunikation mit den Geschäfts­stellen und Maklern macht mir sehr viel Spaß. Ich mag den Austausch, den Perspektiv­wechsel und die wertschätzende Zusammen­arbeit.

 

Gebäudeversicherungen sind aus meiner Sicht ein spannendes Thema. Und so schön greifbar. Der Sinn meiner Arbeit? Ich sorge dafür, dass die Gebäude von Wohnungs­unternehmen im Schaden­fall richtig abgesichert sind. So kann ich das Vermögen unserer Kund:innen schützen.

Die größte Heraus­forderung meines Jobs? Wir arbeiten mit großen Kunden­verbindungen zusammen und treffen auf viele individuelle Wünsche und Bedarfe. Mit Respekt schaue ich manchmal auf die hohen Werte und Beiträge. Ich ziehe dann den Rat meiner erfahrenen Kolleg:innen und meiner Führungs­kraft hinzu, was mir Sicherheit bietet.

 

Mein Werdegang zeigt: Es braucht manchmal Zeit, den richtigen Weg für sich zu finden. Nach meiner Ausbildung in einer Anwalts­kanzlei und der Überlegung, zur Polizei zu gehen, habe ich mich 2014 für den Einstieg bei der Provinzial entschieden. Schon im Assessment-Center war ich total begeistert und dann ging die Reise los.

In der dreijährigen Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen lernte ich die Vielfalt der Versicherungen kennen. Ich dachte damals etwas naiv, ich erlerne einen Beruf, der bei allen Mitarbei­tenden immer ähnlich abläuft. Wie anders die Realität aussieht!

Ich durchlief verschiedene Stationen, darunter die KFZ-Schaden­abteilung sowie ein Projekt zur Einführung der neuen Außendienst-Oberfläche, bei dem ich als Trainerin tätig war. Danach war ich vier Jahre als Vertrags­managerin in der Wohnungs­wirtschaft und konnte unter anderem meine gesammelten Erfahrungen als Ausbilderin weitergeben. Dort konnte ich die Entscheidung treffen, dass ein Fachbereich, der sich mit Versicherungen beschäftigt, aber sehr viel Abwechslung und Individualität mit sich bringt, für mich genau das Richtige ist.

Als ich feststellte, dass die Aufgaben im Kunden­management noch besser zu mir passen als im Vertrags­management, entschied ich mich für einen Wechsel. Obwohl ich dafür mein bisheriges Team verlassen musste, wurde ich von meiner Führungs­kraft auch auf diesem Weg unterstützt. Ich habe innerhalb meines Berufs Entwicklungs­möglichkeiten, die auch vom Unternehmen gefördert werden. Seit zwei Jahren bin ich nun Kundenmanagerin.

 

Jede:r ist, wie sie oder er ist, und genau deswegen bei uns am richtigen Platz.

Was ich an meinen Kolleg:innen am meisten schätze:
 

  • Gute Laune
  • Jederzeit auf ein offenes Ohr zu stoßen
  • Ehrliches Feedback untereinander

Innerhalb der Büro­räume bekommt man viele persönliche Dinge mit. In der Freizeit treffen wir uns zwar nicht so oft, aber an Karneval oder auf dem Weihnachts­markt sind alle aus unserem Team herzlich willkommen. Aus meinem Ausbildungsjahrgang sind enge Freund­schaften entstanden. Seit fünf Jahren spiele ich Tennis – wenn nicht gerade Winterpause ist, auch gerne mit Arbeitskolleg:innen im Rahmen unserer Betriebssportgemeinschaft.

Unsere Führungskultur schätze ich sehr: Wir haben kurze Kommunikations­wege – meine Führungs­kraft sitzt ein Büro entfernt und ist grund­sätzlich auch gut über Teams erreichbar. Wir pflegen ein offenes und ehrliches Miteinander. Kritik wird professionell geübt. Wir erfahren Wertschätzung durch positives Feedback. Häufig bedanken sich Agenturen und Makler für eine unterstützende Zusammen­arbeit und die erfolgreichen Vertrags­abschlüsse bei Kund:innen.

 

Ein typischer Arbeitstag beginnt bei mir mit dem Prüfen meiner Mails sowie der eingehenden Vorgänge im elektronischen Postkorb gefolgt von einer ungefähren Planung meines Arbeits­tages und Termin­organisation mit Kolleg:innen. Außerdem: Mails beantworten, Telefonate und Besprechungen führen, Zweit­meinungen oder Tipps der erfahrenen Kolleg:innen einholen, Angebote erstellen, recherchieren und zwischen­durch die Mittagspause.

Woran ich merke, dass ein Tag richtig gut war? Mein Postfach und mein elektronischer Postkorb sind übersichtlich und ich habe alle Vorgänge pünktlich und zeitnah erledigt. Entscheidungen wurden getroffen, ich habe gute Gespräche mit unseren Kund:innen geführt, Angebote wurden angenommen und ich bin gut vorbereitet auf das, was mich am nächsten Tag erwartet.

Die Vereinbarkeit von Arbeit und Privat­leben funktioniert sehr gut:
 

  • Wir halten uns an eine Kernarbeitszeit, sind aber sehr flexibel.
  • Unsere Urlaubsplanung ist unkompliziert.
  • Meine privaten Interessen lassen sich gut mit den beruflichen Belangen in Einklang bringen.

Mein Arbeitsplatz

Eine Gruppe von drei Personen im Büro steht zusammen und lächelt. Zwei Frauen halten Kaffeetassen, während die dritte Person, ein Mann, im Hintergrund steht und ebenfalls lächelt. Die Atmosphäre ist freundlich und entspannt.
Eine Frau mit Kopfhörern sitzt vor einem Computerbildschirm und arbeitet konzentriert. Im Hintergrund stehen zwei Personen an aufrechten Arbeitsplätzen mit weiteren Computern. Das Büro wirkt modern und hell, mit viel Tageslicht.
Eine Frau mit blonden, schulterlangen Haaren trägt eine dunkle Kleidung und geht auf einem gepflasterten Weg, umgeben von modernen Gebäuden und grüner Wiese. Die Szene wirkt freundlich und einladend.

Meine Tipps für Bewerber:innen

Zwei Frauen stehen in einem modernen Büro. Eine trägt eine Jeansjacke und die andere hält eine Tasse. Sie scheinen an einem Gespräch teilzunehmen, während im Hintergrund Pflanzen und große Fenster sichtbar sind, die Tageslicht hereinlassen.

Welcher Rat mir an meinem ersten Tag geholfen hätte? Bleib dran, sei geduldig und vor allem nicht zu streng zu dir. Versiche­rungen zu verstehen und den Beruf zu erlernen, benötigt einfach seine Zeit.

Wenn ich eine Sache an meinem ersten Arbeits­monat wiederholen könnte, dann würde ich genau mit der gleichen Neugierde und Zuversicht starten.

Was im Bewerbungsgespräch überzeugt:
 

  • Eine hohe Auffassungs­gabe und die Motivation, sich immer weiter­entwickeln zu wollen
  • Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Kolleg:innen und unserer Unternehmens­kultur
  • Lösungsorientiertes Denken und Kreativität

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Analytisches Denken trifft auf persönlichen Kundenkontakt: Im Kundenmanagement kalkuliert Julia Risiken, steuert Bestände und berät. Ein vielfältiges Feld mit strategischer Verantwortung und echten Beziehungen.