Catrin aus Düsseldorf, IT

Von wegen „IT findet allein im Keller statt“

Eine blonde Frau in einem grünen Mantel geht durch ein modernes Gebäude mit großen Fenstern und Pflanzen. Sie hält einen Kaffeebecher in der Hand und schaut entspannt. Im Hintergrund ist eine Weltkugel zu sehen.

Mein Weg bei der Provinzial

Das größte Missverständnis über meinen Job? Dass ich den ganzen Tag allein vor dem Bildschirm sitze und Code runtertippe. Die Realität sieht völlig anders aus: Mein Arbeits­alltag besteht zu einem großen Teil aus Kommunikation, Abstimmung und Teamwork. 

Oft braucht es mehr Zeit, im Team eine gute Lösung zu erarbeiten, diese zu durchdenken und abzustimmen, als sie dann tatsächlich umzusetzen. Aber genau diese Abwechslung macht unsere Arbeit so spannend und vielfältig.

Seit 2014 bin ich bei der Provinzial angefangen habe ich mit meiner Ausbildung im Bereich der Anwendungs­entwicklung als Fach­informati­kerin. In mehr als 10 Jahren konnte ich in viele verschiedene Bereiche eintauchen und unterschied­liche Projekte mitgestalten. Heute entwickle ich Software, um den Fach­bereich zu unterstützen oder technologisch unsere Anwen­dungen weiterzubringen. Gleichzeitig kann ich mein Wissen als Ausbilderin weitergeben.

Was mich täglich antreibt? Die Möglichkeit, etwas aus dem Nichts zu erschaffen, was den Kolleg:innen hilft und unser Unternehmen voranbringt. Wenn ich Features und Anwendungs­teile, an denen ich mitgearbeitet habe, in Aktion sehe das ist für mich Erfolg.

Mein Arbeitsalltag

Das Bild vom einsam im Keller arbeitenden ITler kann ich absolut nicht bestätigen. Mein Arbeits­alltag sieht so aus: Ich schaffe mir einen Überblick über anstehende Anforde­rungen und stimme mich dazu im Team ab. Wir entwickeln gemeinsam Lösungs­ansätze und durchdenken sie im Detail – das logische Verständnis ist hier entscheidend. Erst dann geht es an die konkrete Umsetzung.

Ein großer Teil meiner Arbeit:
 

  • Austausch im Projektteam zum aktuellen Stand und weiteren Vorgehen
  • Code-Reviews: Ich prüfe den Code von Kolleg:innen und erhalte Feedback zu meinem eigenen
  • Abstimmung mit Fach­bereichen über Anforderungen
  • Gemeinsame Analyse komplexer Probleme

Die viele Kommunikation und das notwendige Team­work mögen überraschen, sind für meine Arbeit aber tagtäglich notwendig. Das Gleiche gilt für Planung, Abstimmung und Koordi­nation, die einen nicht unbeträchtlichen Teil der Zeit gegenüber der Program­mierung einnehmen.

Als ich mich für meinen Beruf entschieden habe, stand ich vor der Wahl: entweder in eine kreativ-künstlerische Richtung gehen oder etwas Mathematisch-Logisches machen – was erstmal sehr weit voneinander entfernt klingt. In der Anwendungs­entwicklung kann ich beides verbinden. Ich entwickle Software – also etwas, das andere Menschen nutzen können. Das hat für mich etwas sehr Kreatives.

Ich bin ein fröhlicher und hilfsbereiter Mensch, der gerne auch außerhalb der Arbeit gestaltet: Ich zeichne und male, backe Muffins, Kuchen und Kekse für meine Kolleg:innen. 

Erfolg heißt für mich: Features und Anwendungs­teile, an denen ich mitgearbeitet habe, nachher in Anwendung zu sehen. Und erfolgreich abgeschlossene Projekte gemeinsam zu feiern!

Ich glaube, dass gerade in diesem Berufsfeld eine gesunde Fehler­kultur sehr wichtig ist. Ein Moment kurz nach der Ausbildung hat mir das deutlich gezeigt: Ich habe durch einen Fehler, der auch im Test nicht aufgefallen ist, Pro­bleme in produktiven Systemen verursacht. 

Was dann passierte? Meine Team­mitglieder standen mir zur Seite, und wir haben gemeinsam mit Hochdruck an der Fehler­behebung gearbeitet – ohne auch nur einen Vorwurf oder negative Stimmung im Team. Selbst wenn man Fehler macht, bekommt man Unter­stützung und es wird zusammen an einer Lösung gearbeitet.

Eine gute Feedback- und Fehler­kultur ist uns sehr wichtig:
 

  • Halbjährlich haben wir mit unserer Chefin ein Feedback­gespräch. In Projekten haben wir regelmäßige Retro­spektiven, in denen wir auf die vergangenen Wochen schauen und überlegen, wie wir unsere Zusammen­arbeit verbessern können.
  • Zusätzlich zu den offiziellen Prozessen habe ich immer die Möglichkeit, Feedback bei meinen direkten Kolleg:innen einzufordern. 

Wir kommunizieren also sehr offen miteinander.

Unsere Teamkultur ist offen, kommunikativ, selbstständig und humorvoll. Wir haben gemeinsam folgende Werte definiert, die wir täglich leben und an die wir uns auch gerne gegenseitig erinnern:
 

  • Wertschätzung
  • Unterstützung
  • Respekt
  • Spaß
  • Toleranz

Bei uns sind gemeinsame Kaffee­pausen genauso selbstverständlich wie die Mittags­pause mit anschließendem Spazier­gang um den See. Mittlerweile haben sich Freund­schaften entwickelt, die auch außerhalb der Firma Bestand haben – durch Spiele­abende und gemeinsame Ausflüge. Ich bin sogar Patentante geworden!

Mein persönliches Highlight war der Start in das Projekt „Dino-Web“. Es war mein erster Projekteinsatz. Schon beim Kennenlernen der Team­mitglieder beim Kickoff haben mich die spürbare Motivation und der Umsetzungsdrang begeistert.

Zusätzlich zu meiner Arbeit als Software-Entwicklerin bin ich Aus­bilderin. Der Moment, der mir gezeigt hat, dass ich hier richtig bin, war, als meine Chefin mich in meinem Wunsch, selbst auszubilden, sehr bestärkt und unterstützt hat.

Die Betreuung meines Auszu­bildenden gehört zu meinen wöchent­lichen Auf­gaben und erfüllt mich sehr. Der Austausch mit meinem Mitaus­bilder ist dabei genauso wichtig. Es macht Freude, das eigene Wissen weiter­zugeben und junge Menschen auf ihrem Weg zu begleiten.

Was gute Führung bei uns ausmacht? Dass meine Führungs­kraft mir Vertrauen entgegenbringt und ich innerhalb der gegebenen Rahmen­bedingungen selbstständig Ent­schei­dungen treffen kann. Der Fokus liegt auf Weiter­bildung und Entwicklung. Unsere Kommunikation zeichnet sich durch Ehrlich­keit, Trans­parenz und Augenhöhe aus.

Fast jeden Tag bin ich in unserem Projekt­büro – aber durch Homeoffice-Möglich­keiten, Gleitzeit ohne Kern­arbeits­zeit und die hohe Flexi­bili­tät lassen sich Arbeit und Privat­leben sehr gut miteinander vereinbaren.

Was ich außerdem schätze:
 

  • Konferenzbesuche und Weiterbildungen, durch die ich aktiv in meiner Entwicklung unterstützt werde
  • JobRad und Deutschlandticket
  • Kostenlos Parken und Kantinenessen
  • Sport-Benefits in Zusammen­arbeit mit dem Fitness­studio gegenüber

Die Atmosphäre und das Miteinander sind sehr viel lockerer, als ich es mir bei einer Versicherungs-IT vorgestellt hatte. Die Provinzial ist ein mitarbeiter:innen­freund­licher und naher Arbeit­geber, der auf meine Bedürf­nisse eingeht.

Mein Arbeitsplatz

Eine Frau mit langen, blonden Haaren sitzt an einem Schreibtisch und arbeitet am Computer. Auf dem Bildschirm sind Codezeilen sichtbar. Im Hintergrund sind weitere Personen in einem modernen Büro zu sehen. Der Raum ist hell und freundlich eingerichtet.
Vier Personen in einem modernen Büroraum unterhalten sich. Ein Mann steht im Mittelpunkt und spricht, während die anderen aufmerksam zuhören. Auf einem Monitor im Hintergrund sind Computer-Codes sichtbar, was auf ein technisches Thema hindeutet.
Eine Gruppe von vier Personen steht um einen Bildschirm in einem modernen Büro. Eine Person erklärt etwas, während die anderen aufmerksam zuhören. Ein Mann hält einen Laptop in der Hand.

Meine Tipps für Bewerber:innen

Drei Personen sitzen in einem modernen Café. Zwei Männer und eine Frau lächeln und unterhalten sich entspannt. Auf dem Tisch stehen Tassen und kleine Dekorationsobjekte. Die Atmosphäre wirkt freundlich und einladend.

Ein Rat für Interessierte und potenzielle Bewerber:innen: Lass dich von der angenehmen Atmosphäre und dem persönlichen Miteinander überraschen. Die Versicherungs-IT der Provinzial ist anders, als du denkst!

Wenn ich eine Sache an meinem ersten Arbeitsmonat wiederholen könnte, dann die Kennen­lern­woche in Marienberg. Sie hat einen tollen Grundstein für Arbeits­beziehungen und Freund­schaften gelegt.

Und noch etwas: In der Software-Entwicklung geht es nicht darum, allein im stillen Kämmer­lein zu arbeiten. Wenn du Teamarbeit, Kommunikation und gemeinsames Problem­lösen schätzt, bist du hier genau richtig.

Oder lerne weitere Job­welten bei der Provinzial kennen!

Werdet Kolleg:innen

Einsam im Keller Code tippen? Bei Catrin sieht Software-Entwicklung anders aus: Austausch im Team, Code-Reviews, Abstimmung mit Fachbereichen. Ein Bereich, in dem technisches Know-how auf echte Zusammenarbeit trifft.